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Eine «deftige Packung» kassiert |
| 2. Bundesliga Ost: ASV-Kegler gingen in Schweinfurt mit 5540:5827 Holz unter |
| Eine «deftige Packung» kassiert |
NEUMARKT (jw) - Nichts wurde es mit einer Überraschung. Im Gegenteil: Die Kegler des ASV Neumarkt hatten im «Bayern-Gipfel» der 2. Bundesliga Ost beim Aufsteiger ESV Schweinfurt keine Chance und verloren sang und klanglos klar mit 5540:5827 Holz.
«Es war eine deftige Packung für uns», beschönigte Kapitän Jürgen Weinberger nichts.
Die Gastgeber aus Unterfranken erzielten auf ihrer Heimanlage einen neuen Mannschaftsrekord, während die Neumarkter deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben.
Lange Gesichter
Die Enttäuschung im ASV-Lager war groß, hatte es sich doch mehr ausgerechnet. Aber große Defizite beim Gassenspiel und vor allem im Abräumen mit vielen Konzentrationsmängeln ließen einen Klassenunterschied erkennen.
Das Verfolgerduell - Tabellenzweiter gegen Tabellendritter - hatte damit einen unerwartet klaren Sieger, der seine Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Bester ASV-Akteur war erneut Kapitän Jürgen Weinberger (949 Holz) mit guter Leistung, gefolgt von Markus Halbritter (939), Zdenek Kovac (935), Günter Bittner (917), Mirco Cammarata (910) und Christian Robold (890).
Der Kapitän machte seinen Mannen Mut: «Diese Niederlage ist kein Beinbruch, wir haben mit 6:6 noch ein ausgeglichenes Punktekonto und liegen auf Rang vier in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.»
Zu Beginn der Partie hielt sich der Rückstand der Gäste noch in Grenzen. Kapitän Jürgen Weinberger und Sportwart Günter Bittner gerieten mit 63 Kegel ins Hintertreffen. Jürgen Weinberger machte gegen den zuletzt stärksten Schweinfurter ein gutes Spiel und unterlag nur knapp (949:953).
Sein Partner Günter Bittner mühte sich, das war erkennbar, redlich, fand aber nie richtig in sein Spiel und blieb unter seinen Möglichkeiten. Die Folge: vermeidbar hohe Holzverluste (917:976).
Immer schlechter
Das ASV-Spiel wurde immer schlechter, während die Gastgeber sich in einen wahren Spielrausch steigerten. Die Entscheidung fiel in der Mittelachse, denn sowohl Christian Robold (890:1043) wie auch Partner Mirco Cammarata (910:976) hatten nichts zu bestellen, erwischten keinen guten Tag und blieben weit hinter den Erwartungen zurück.
Das Spiel war gelaufen, der Rückstand auf satte 282 Holz angewachsen.
Die ASV-Schlusspaarung ließ sich aber nicht hängen. Markus Halbritter (939:918) holte einige Hölzer zurück, auch Zdenek Kovac (935:961), mit Licht und Schatten, schlug sich wacker. Beide spulten ihr Pensum routiniert ab, machten eine gute Figur und ließen zumindest den Rückstand nicht noch weiter anwachsen.
«Eine Lehre»
Auch ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger richtete seine Jungs danach wieder auf: «Trotz dieser herben Klatsche: Meine Mannschaft kann mehr, als sie dieses Mal gezeigt hat. Ich hoffe, das war ihr eine Lehre. Auf jeden Fall: Schwamm drüber.»
Bereits am kommenden Wochenende hat der ASV die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren und wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Er empfängt am Samstag, 7. November, 13 Uhr die ostdeutsche Vertretung vom KSV Engelsdorf, gegen die man die Negativbilanz beenden möchte. Auch Cornelius Altenberger erwartet da «eine deutliche Steigerung». |
| 3.11.2009 |
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