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Revanche angesagt |
| 2. Bundesliga: ASV-Kegler empfangen Engelsdorf |
| Revanche angesagt |
NEUMARKT (jw) - Rache ist süß: Die Kegler des ASV Neumarkt sind hochmotiviert, wenn am siebten Spieltag der 2. Bundesliga Ost der sächsische Vertreter KSV Engelsdorf auf ihrer Bahn seine Visitenkarte abgibt (Samstag, 13 Uhr).
Grund der Vorfreude: Es steht noch eine Rechnung offen. Der ASV hat in der vergangenen Spielrunde zwei Mal gegen die Ostdeutschen verloren. Die große Revanche ist daher angesagt.
Tag der Wiedergutmachung
Auch aus einem anderen Grund kommt der Gegner aus Sachsen gerade recht. Es soll auch der Tag der großen Wiedergutmachung werden. Nach der deftigen Packung im Bayerngipfel vergangenes Wochenende in Schweinfurt, wo der ASV nach mäßiger Teamleistung gewaltig unter die Räder kam, wollen die Jurastädter ihren zahlreichen Fans und Anhängern zeigen, dass sie viel mehr können.
Mit einer klaren Leistungssteigerung wollen sie in die Erfolgsspur zurück und ihren Heimnimbus - noch ohne Niederlage in dieser Saison - wahren.
Kapitän warnt
ASV-Kapitän Jürgen Weinberger warnt jedoch seine Kollegen: «Die Leipziger Vorstädter bleiben ein ernstzunehmender Kontrahent. Sie stehen zwar momentan auf dem letzten Tabellenplatz, ließen aber zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen.»
Schuld an schlechter Platziereung und miserablem Saisonstart der Engelsdorfer ist ein großer Aderlass vor dieser Saison. Einige wichtige Spieler und Leistungsträger verließen den Verein, und so mussten sich die Gäste mit neuer Mannschaft erst einspielen und kommen langsam in die Gänge.
«Wir wollen den Sieg»
Dies dürfe aber den ASV nicht beeindrucken. «Der Gegner ist egal, wir wollen den Sieg», so Weinberger.
Wieder sind die ASV-Cracks unter Zugzwang. Sie haben ein ausgeglichenes Punktekonto (6:6) und liegen auf Rang vier in der Tabelle; für sie ist diese Begegnung also erneut richtungsweisend. Eine Heimniederlage kann die Tabellensituation wegen der Ausgeglichenheit der Liga schlagartig ändern. Ein Abrutschen bis auf einen Abstiegsplatz könnte die Folge sein.
Davon will ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger nichts wissen: «Zuhause sind wir stark und eine Macht.»
«Schwächen abstellen»
«Um die Vorgaben in einen Erfolg umzumünzen, müssen aber einige ASV-Akteure ihre Schwächen, vor allem im Abräumspiel, stark verbessern und mit Kampfgeist versuchen, ihr Spiel in den Griff zu bekommen», fordert Weinberger.
Mit unveränderter Formation nehmen die Einheimischen dieses Match in Angriff. Kapitän Jürgen Weinberger, Sportwart Günter Bittner, Christian Robold, Mirco Cammarata, Markus Halbritter, Zdenek Kovac und Josef Kobras wollen den vierten Heimsieg.
Cornelius Altenberger ist überzeugt: «Wir werden anders auftreten als zuletzt in Schweinfurt.»
Die Kegelbahn-Anlage im ASV-Sportzentrum ist ab 12 Uhr für jedermann geöffnet. |
| 6.11.2009 |
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