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Das Kreisderby ist auch das Duell zweier alter Kumpel |
| Bezirksliga: Woffenbach erwartet Berching - Holzheim: «Not gegen Elend» in Hip - BOL: ASV II ohne Torhüter |
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NEUMARKT (kp) - Kreisderby in der Fußball-Bezirksliga Süd: Der BSC Woffenbach (7.) hat den TSV Berching (8.) zu Gast. Die «Bachamer» wollen sich dabei für die 2:3-Hinspielniederlage revanchieren.
Auch der FC Holzheim (14.) hat es gegen das Schlusslicht TV Hilpoltstein (17.) mit einem Gegner aus der Region zu tun und braucht dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Der ASV Neumarkt II (9.) hat in der BOL Mittelfranken personelle Probleme, will aber unbedingt daheim gegen Feuchtwangen (12.) punkten.
BOL Mittelfranken: Samstag, 14 Uhr: ASV Neumarkt II - TuS Feuchtwangen: «Unglücklicher als am zurückliegenden Wochenende kann man nicht verlieren. Wir haben das gesamte Spiel die Partie bestimmt und bekommen fast mit dem Schlusspfiff einen Gegentreffer», so ASV-Coach Ioan Pal. Er ist dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft und der Entwicklung der Truppe sehr zufrieden. «Ich habe insgesamt 30 Spieler eingesetzt und ich bin stolz auf diese Mannschaft. Sechs bis sieben Stammspieler haben meist die Richtung vorgegeben und für eine gute Atmosphäre gesorgt», so Pal.
Am heutigen Nachmittag hat er allerdings keinen Keeper zur Verfügung. Jürgen Meier, der das späte 0:1 in Buckenhofen zuließ, trainierte unter der Woche nicht, und Stamm-Keeper Alexander Bayer spielte in der ersten Mannschaft in der Landesliga, so dass er gesperrt ist. Pal: «Vielleicht muss ein Feldspieler ins Tor.» Zudem fehlt Tobias Ochsenkühn.
Ein Vorteil: Die Partie der ersten Mannschaft in Dingolfing wurde abgesagt, so dass drei bis vier Akteure aus dem Kirsch-Team die zweite Garnitur unterstützen werden.
«Es wird nicht einfach gegen Feuchtwangen, da unsere Mannschaft nicht eingespielt ist. Ich hoffe, dass wir genauso wie gegen Buckenhofen spielen, nur erfolgreicher», erhofft sich Pal.
Bezirksliga Süd: Sonntag, 14 Uhr: BSC Woffenbach - TSV Berching: Nicht nur aus geografischer Sicht handelt es sich bei dieser Partie um ein Nachbarschaftsduell. Auch in der Tabelle der Bezirksliga Süd liegen die Kreisrivalen dicht zusammen und haben jeweils 30 Punkte auf dem Konto, wobei der TSV ein Spiel weniger absolviert hat. Nicht nur deswegen dürften sich beide Teams wenig schenken. Die Berchinger wollen sich jedenfalls für die 2:3-Heimniederlage aus der Hinrunde revanchieren.
«Im Hinspiel waren wir schwach besetzt, doch hat der BSC gut gespielt und unsere Schwäche eiskalt ausgenutzt. Jetzt sind wir aber bereit und haben in den vergangenen Wochen gute Leistungen gezeigt und einige Punkte geholt», so Berchings Coach Admir Vidjen. Er bezeichnet Woffenbach als schweres Pflaster, doch ist er optimistisch, etwas mitzunehmen, wenn es seinem Team gelingt, an die zweite Halbzeit aus dem Spiel gegen Roth II (2:1-Sieg) anzuknüpfen.
Vidjen hofft, dass bei seinem Stürmer Franz Geyer der Knoten nach seinem Treffer gegen Roth geplatzt ist und dass er auch gegen Woffenbach trifft. Vidjen: «Wir wollen versuchen, auch durch die Mitte mehr Druck auszuüben, da wir momentan fast nur über die Außen gefährlich sind. Wir haben aber einen guten Lauf; ich erwarte, dass er sich fortsetzt.»
BSC-Coach Markus Rüger, lange Jahre bei den Berchingern aktiv, erwartet eine «heiße Kiste» gegen die Sulztaler. «Derbys haben ihre eigenen Gesetze und ich sehe uns, obwohl wir zuhause spielen, nicht in der Favoritenrolle. Wir wollen aber am letzten Spieltag in diesem Jahr unseren Zuschauern eine gute Leistung zeigen», so Rüger.
Er hofft, dass seine Truppe an die starken 40 Minuten aus dem Spiel gegen Heideck anknüpfen kann, als sie einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung verwandelte (am Ende hieß es 3:3). Rüger: «Berching ist sehr laufstark und spielt mit viel Einsatz. Es gilt, dagegenzuhalten, doch wenn wir in einer solch guten Phase wie in Heideck spielen, dann gibt es nichts zu befürchten.» Der BSC muss auf Daniel Fink verzichten, der sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog.
Beide Trainer kennen sich gut und spielten gemeinsam für den TSV Berching. «Markus war lange bei uns, und wir haben uns immer gut verstanden», so Admir «Mido» Vidjen. Rüger: «Wir hatten eine schöne und erfolgreiche Zeit, doch ist Mido am Sonntag ein sportlicher Konkurrent für mich.»
Sonntag, 14 Uhr: TV Hilpoltstein - FC Holzheim: «Not gegen Elend» heißt es am morgigen Nachmittag in Hilpoltstein. Der Tabellenletzte empfängt den Viertletzten, so dass 90 Minuten purer Kampf erwartet werden dürfen. Die Holzheimer verloren zuletzt fünf Partien in Folge und sind dementsprechend sehr verunsichert. Zuletzt zogen sie zuhause gegen Weißenburg mit 0:1 den Kürzeren.
«Wir haben einen Fehler in der 80. Minute gemacht, der eiskalt ausgenutzt wurde. Wir haben aber auch in der Defensive nicht viel zustande gebracht», so FC-Coach Stefan Richter. Er muss gegen «Hip» auf seinen Kapitän Julian Winter verzichten, der einen Bänderriss im Knöchel erlitten hat. Richter: «Aus den üblichen Verdächtigten gilt es nun, ein Team zu bilden. Wir müssen versuchen, das 0:0 solange wie möglich zu halten, und hoffen, vorne ein Tor zu machen.» |
| 28.11.2009 |
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