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05.12.2009
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Zum Sieg verdammt

Landesliga: ASV Neumarkt empfängt DJK Vilzing
 Zum Sieg verdammt
Foto: Mark Johnston
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NEUMARKT (ds) - Nachsitzen heißt es für den ASV Neumarkt: Zu Gast in der Landesliga Mitte ist die DJK Vilzing (Samstag, 14 Uhr).

«Wir wollen mit einem Sieg das Jahr beenden.» Interimscoach Hubert Kirsch erwartet von seiner Elf «auf jeden Fall» einen Dreier.

Es ist der zweite Versuch gegen die Vilzinger, denn die Partie musste am 17. Oktober wegen schlechter Platzverhältnisse abgesagt werden. Kirsch: «Wir wollen das nun durchziehen. Ich hoffe nur, dass kein Schnee fällt; ansonsten ist der Platz gut bespielbar. Die Mannschaft will auch unbedingt spielen.»

Allerdings wird dies keine leichte Aufgabe für den ASV. Vilzing war schon immer ein unangenehmer Gegner. Mit einem Sieg könnte die Kirsch-Truppe in der Tabelle an Boden gewinnen und mit den Gästen gleichziehen.

Die Situation: Die DJK ist nun schon seit vier Spieltagen ohne einen Punktgewinn (der letzte Dreier stammt vom 29. Oktober). Vilzing, das in der Tabelle mit 29 Punkten noch drei Zähler vor dem ASV (14.) auf Rang neun zu finden ist, steht demnach schon unter Druck.

Aber auch der ASV soll zum Jahresabschluss (und vor der Weihnachtsfeier am Abend) noch einmal mit dem zweiten Heimsieg nachlegen. Kirsch: «Wir haben zwar neun Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz, doch das sollte uns in keiner Weise zufriedenstellen; deshalb sind wir gegen Vilzing zum Siegen verdammt. Es ist für uns ein richtungsweisendes Spiel. Mit einem Dreier möchten wir uns für das neue Jahr eine gute Ausgangsposition verschaffen. Ein Erfolg gegen Vilzing ist die Voraussetzung fürs neue Jahr.»

Doch Coach Kirsch warnt zugleich seine Jungs: «Mit den drei gefährlichen Eckpfeilern Michael Hoffmann, Hans Jörg Spitzer und Yavos Ak verfügt die DJK, deren Trainer Franz Koller uns bestens kennt, über spielentscheidende Komponenten. Wenn aber jeder unserer Spieler das abliefert, wozu er fähig ist, dann glaube ich an ein Erfolgserlebnis.»

«Da hilft kein Jammern»

Allerdings fehlt nach wie vor der Stammkeeper. Kirsch: «Dass unsere Elf mit Torwart Rene Übler, der nach seiner Verletzung sehr vermisst wird, steht und fällt, ist hinreichend bekannt. Ohne ihn sind die Abwehr und das Mittelfeld verunsichert. Aber da hilft kein Jammern. Die Situation ist derzeit halt so, und da müssen wir durch.» Kirsch kann aber auf einen starken Kader zurückgreifen. «Kein Feldspieler ist verletzt. Für Übler wird Alexander Bayer zwischen den Pfosten stehen.»

Eine Entscheidung, wer Kirsch denn nun als Trainer beerbt, soll nächste Woche fallen. Heißester Kandidat ist Ioan Pal, Coach der zweiten Mannschaft (BOL).
5.12.2009
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