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Noch Rechnung offen |
| ASV-Kegler sind gegen Semper Berlin unter Zugzwang |
| Noch Rechnung offen |
NEUMARKT (jw) - Bereits am kommenden Wochenende beginnt in der 2. Bundesliga Ost die Rückrunde. Die Kegler des ASV Neumarkt empfangen am Samstag, 12. Dezember, um 13 Uhr auf der Anlage im ASV-Sportzentrum den Aufsteiger SV Semper Berlin.
Der ASV steht im letzten Spiel dieses Jahres gewaltig unter Druck. Ein Sieg gegen den punktgleichen Tabellenachten aus der Bundeshauptstadt muss her, um nicht in den «Keller» abzurutschen. Nach der Heimniederlage gegen Spitzenreiter KV Wolfsburg, können sich die Neumarkter keine weitere Niederlage daheim mehr erlauben. Derzeit sind sie zwar Vierte, aber nur zwei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt.
Die Motivation im ASV-Lager ist riesengroß, denn es ist noch eine Rechnung offen: Denkbar knapp, mit nur sechs Kegeln Differenz, unterlag man zum Saisonauftakt in Berlin. Diesmal wollen die Jurastädter den Spieß umdrehen. Dazu hoffen sie auf lautstarke Unterstützung der Fans.
Ob der ASV sein Stammsextett in der Rückrunde verändern wird, ist noch offen. «Wir werden personell eine kampfbereite und motivierte Truppe an den Start schicken,» versichert ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger. Neben Kapitän Jürgen Weinberger sind Günter Bittner, Markus Halbritter, Zdenek Kovac und Christian Robold – so fern seine Verletzung einen Einsatz zulässt – als feste Größen für die Rückrunde eingeplant. Über die Position des sechsten Spielers ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen.
Ihre stärksten Waffen haben die Berliner in Start- und Schlusspaarung. Die Gastgeber müssen versuchen, im Mittelabschnitt, die entscheidenden Treffer zu setzen. «Es wird kein Spaziergang,» warnt Altenberger. ASV-Kapitän Weinberger ist dennoch zuversichtlich: «Am Samstag kippen wir Berlin, dann können wir beruhigt in die Weihnachtspause gehen.»
Wie eng es für die Neumarkter in dieser Saison werden könnte, zeigt ein Blick aufs Restprogramm: Von den verbleibenden neun Spielen hat der ASV nur mehr vier Heimspiele. Diese müssen alle gewonnen werden, da auswärts in der momentanen Verfassung kein Sieg zu erwarten ist.
So müssen sich die Neumarkter derzeit auf ihre Heimstärke auf der ASV-Anlage verlassen. Neben Berlin kommen mit Bad Langensalza, SC Regensburg und dem ESV Schweinfurt nur noch «große Kaliber» nach Neumarkt. |
| 11.12.2009 |
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