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Flucht nach vorne beim Tabellenführer |
| 2. Bundesliga: Die ASV-Kegler sehen sich gegen Weida in der Außenseiterrolle |
| Flucht nach vorne beim Tabellenführer |
NEUMARKT (jw) - Nach einer vierwöchigen Spielpause findet die Kegler-Saison in der 2. Bundesliga Ost am kommenden Wochenende ihre Fortsetzung: Zum Auftakt im neuen Jahr wartet auf die Sportler des ASV Neumarkt ein schwerer Gegner.
Die Jurastädter gastieren am Samstag, 9. Januar, um 13 Uhr, im zweiten Rückrundenspiel, beim neuen Tabellenführer SKK Gut-Holz Weida. Die Thüringer, die am letzten Spieltag im alten Jahr sich die Tabellführung vom KV Wolfsburg holten, gehen als klarer Favorit in dieser Auftaktbegegnung. Zuhause noch ungeschlagen sind die Weidaer eine Bank auf ihrer Heimanlage.
Eine Niederlage wäre für die Neumarkter auch kein Beinbruch, denn der ASV steht mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Rang vier in der Tabelle und ist seinem Saisonziel, dem Klassenerhalt, sehr nahe. Dazu bedarf es aber in den nur mehr drei ausstehenden Heimspielen bis Saisonende drei Erfolge - denn bisher konnte der ASV auswärts noch nicht punkten.
Das Gesicht der ASV-Mannschaft wird sich in den verbleibenden acht Saisonspielen von Spiel zu Spiel wahrscheinlich verändern, da der Stammspieler Mirco Cammarata nicht mehr ins Team zurückkehrt. Neben Kapitän Jürgen Weinberger, Sportwart Günter Bittner, Christian Robold, Markus Halbritter und Zdenek Kovac werden Josef Kobras, Jens Waldhauer und Thomas Kölbl die Lücke schließen.
Wie stark die Thüringer auf ihrer eigenen Anlage agieren, zeigt ihr Heimschnitt. Mit stolzen 5585 Holz ließen sie bis dato keiner Gästemannschaft eine Chance. Sie sind auf Meisterschafts- und Aufstiegskurs. Eine Heimspielniederlage könnte alle Träume zerstören, was die Weidaer unter Siegzwang setzt. Ausgestattet mit einer ausgeglichenen Mannschaft, wo jeder Akteur zwischen 950 und 1000 Holz spielen kann, streben sie ihrem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte entgegen.
Aussichten wenig rosig
Der ASV wird versuchen, dagegenzuhalten. Denn trotz eines Hinrundenerfolgs über Weida auf der ASV-Anlage sind die Aussichten am Samstag wenig rosig. ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger hofft dennoch auf ein gutes Mannschaftsresultat, das für die weiteren Spiele das Selbstvertrauen hebt.
Eine Flucht nach vorne, mit einem guten Start in die Partie, ist wohl die einzige Chance auf einen Sensationssieg. «Wenn jeder unserer Spieler seine Leistungsgrenze auf Auswärtsbahnen erreicht, könnten wir den Favoriten vielleicht etwas ärgern», so Altenberger. |
| 8.1.2010 |
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