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| ASV-Kegler sind derzeit gut drauf, doch reicht es zum Sieg beim SV Senftenberg? |
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NEUMARKT (jw) - Es wird keine leichte Aufgabe für die Kegler des ASV Neumarkt am kommenden Wochenende in der 2. Bundesliga Ost, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf den Neumarkter Bundesligisten wartet nicht nur die weiteste Anreise der Saison, sondern auch ein heimstarker Gastgeber.
Der ASV gastiert am Samstag, 23. Januar, um 13 Uhr beim Neuling SV Senftenberg. Tief im Osten der Republik versucht das Team dort erneut, was ihm in dieser Saison bisher einfach nicht gelingen wollte: auswärts zu punkten.
Die Vorzeichen für den ersten Sieg auf fremden Bahnen stehen nicht gerade günstig. Die Brandenburger haben wie der ASV in dieser Spielrunde erst ein Heimspiel verloren und gelten daher als bärenstark in ihrer Heimarena. Somit ist die Favoritenrolle klar verteilt.
Die Anlage ist «Neuland»
Weiter erschwerend hinzu kommt die unbekannte Bahnanlage in Senftenberg. Der ASV betritt dort Neuland. Aber trotz allem, ein Fünkchen Hoffnung keimt. Während die Hausherren im letzten Heimspiel ihre erste Niederlage nach längerer Zeit – dazu noch eine deutliche – einstecken mussten, ist der ASV momentan in blendender Verfassung und bester Spiellaune. Nach dem Ligarekord vom vergangenen Samstag (wir berichteten) hofft man im Neumarkter Lager auf ein Andauern des Formhochs.
Ein ungemein wichtiges Spiel für beide Teams: Senftenberg steht auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Also braucht er diesen Heimerfolg um jeden Preis, will man nicht wertvollen Boden im Kampf um den Klassenerhalt verlieren.
Der Gast dagegen könnte mit einem Überraschungserfolg einen großen Schritt in Richtung Saisonziel, ebenfalls Klassenerhalt, tun. Momentan hat der ASV zwar ein ausgeglichenes Punktekonto (12:12) und steht nach dem zwölften Spieltag auf Rang fünf, er kann aber höchstens kurz durchatmen und sich keinesfalls zurücklehnen. Dazu ist die Tabellensituation, auf Grund der Ausgeglichenheit der Liga, zu brisant.
Wie man in Senftenberg gewinnen kann, zeigte der ASV-Gegner von vergangener Woche: Bad Langensalza, in dieser Saison bisher einziger Bezwinger der Senftenberger auf deren Anlage, hatte mit forschem und frechem Auftreten den Brandenburgern von Beginn an den Schneid abgekauft.
Die Neumarkter haben für die restlichen sechs Partien in der Rückrunde ihre Stammformation gefunden und in Senftenberg auch alle Mann an Bord: Kapitän Jürgen Weinberger, Sportwart Günter Bittner, Jens Waldhauer, Zdenek Kovac, Markus Halbritter, Christian Robold und Josef Kobras.
Erwartet wird ein Kampf auf Biegen und Brechen, ein Ringen um jedes Holz. Dennoch fordert ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger von seinen Akteuren: «Wir brauchen einen kühlen Kopf.» |
| 22.1.2010 |
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