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Aufholjagd der wackeren ASV-Kegler wurde nicht belohnt |
| 2. Bundesliga Ost: Neumarkter verpassen erhofften Befreiungsschlag in Senftenberg - Nun mitten im Abstiegskampf |
| Aufholjagd der wackeren ASV-Kegler wurde nicht belohnt |
NEUMARKT (jw) - Es ist zum Haareraufen: Den Keglern des ASV Neumarkt fehlt in dieser Saison das nötige Quäntchen Glück in der Ferne. Erneut mussten sie in der 2. Bundesliga Ost eine knappe Auswärtsniederlage einstecken.
Der ASV verlor beim SV Senftenberg nach einer tollen Aufholjagd denkbar knapp mit 5432:5460 Holz. Somit bleiben die Neumarkter in dieser Spielrunde auswärts weiter sieglos. Die Tabellensituation in der zweithöchsten deutschen Spielklasse spitzt sich fünf Spieltage vor Saisonschluss weiter zu. Nur zwei Zähler trennen den Tabellenletzten nun von Rang fünf, auf dem weiterhin der ASV steht. Und der hat aber nur mehr zwei Heimspiele. Alle Anzeichen also für ein Herzschlagfinale.
Fast hätte der ASV die Sensation in Senftenberg noch geschafft. Nach einem hohen 157-Holz-Rückstand kämpften sich die Gäste noch einmal heran. Doch die Aufholjagd im Schlussabschnitt wurde nicht belohnt, die Brandenburger brachten einen 28-Holz-Vorsprung nach Hause. ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger war etwas enttäuscht: «Es wäre mehr drin gewesen, wir haben zu viel Hölzer verschenkt.» Herausragender ASV-Akteur war Zdenek Kovac mit 961 Holz, gefolgt von Kapitän Jürgen Weinberger (909) und Jens Waldhauer (903).
Der ASV tat sich zu Beginn schwer und wurde kalt erwischt. Die gewöhnungsbedürftige und für den ASV neue Bahnanlage hatte ihre Tücken. Die Startpaarung verlor satte 112 Holz. Während Kapitän Jürgen Weinberger (909:917) noch einigermaßen mithalten konnte, unterlag Partner Christian Robold dem stärksten Senftenberger klar (884:988). Auch im Mittelabschnitt konnten die Gäste nicht an ihr Potenzial anknüpfen. Sportwart Günter Bittner (884:923) wirkte unsicher und gehemmt mit einigen unnötigen Fehlwürfen.
Kovac derzeit eine Bank
Jens Waldhauer war erneut ein Lichtblick. Er hielt seinen Kontrahenten in Schach (903:909). Der Rückstand wuchs dennoch auf 157 Holz an.
Das Spiel war gelaufen, dachten wohl alle. Doch sie hatten nicht mit einem Zdenek Kovac gerechnet. Der ASV-Schlussmann ist momentan in blendender Form. Er deklassierte seinen Gegner (961:867) und brachte den ASV zusammen mit Partner Markus Halbritter (891:856) ins Spiel zurück. Holz für Holz robbten sie sich ran und hätten die Sensation fast noch geschafft. Doch es reichte nicht ganz.
Die Aufholjagd war vergebens. Der ASV stand am Schluss mit leeren Händen da, die Enttäuschung war groß. Die ASV-Kegler haben nun ein Wochenende spielfrei, bevor dann der nächste Auswärts-Hit ansteht. Die Neumarkter reisen am 6. Februar nach Berlin und hoffen in der Bundeshauptstadt erneut auf den Befreiungsschlag in Richtung Klassenerhalt.
Um 13 Uhr gastieren die Oberpfälzer beim Tabellenvierten Kleeblatt Berlin auf der Mega-Anlage im Stadtteil Köpenick, im Heimstadion von Union Berlin. |
| 26.1.2010 |
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