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Unterversorgte Ortsteile

Pyrbaum: Studie zum schnellen Internet vorgestellt
 Unterversorgte Ortsteile
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PYRBAUM (ed) - Schnelles Internet für alle Bürger des Marktes Pyrbaum hat den Rat schon mehrfach beschäftigt, jetzt stellte Christian Brandl von der gleichnamigen Firma die Ergebnisse seiner Machbarkeitsstudie vor.

Danach seien, so Brandl, 78 Prozent der Haushalte «sehr gut» bis «ausreichend» versorgt, ein Handlungsbedarf sei nicht zwingend erforderlich. Das betreffe in erster Linie den Ortskern von Pyrbaum sowie die Ortsteile Pruppach, Oberhembach und Rengersricht.

Anders sei die Situation dagegen in 440 Haushalten in Seligenporten, Schwarzach und Dennenlohe: von schnellem Internet könne hier keine Rede sein. Aufgrund niedriger Übertragungsraten stufte Brandl diese Ortsteile als «unterversorgt» ein, weshalb der Markt für den Ausbau der Breitbandversorgung hier auch Fördertöpfe anzapfen könne. Das Problem: Die Telekom hatte den Ausbau im Oktober 2009 mit dem Hinweis auf zu hohe Kosten definitiv abgelehnt. Bei seiner Studie stellte Brandl jedoch fest, dass die Kosten nicht so hoch seien wie von der Telekom veranschlagt, da bereits etliche Leerrohre verlegt sind. Diese Rohre könnten für Glasfaserkabel genutzt werden. Denn: «Die Lösung der Zukunft ist Glasfaser in jedem Haus», erklärte Brandl.

Da jedoch nur 22 Prozent der Haushalte förderfähig sind, sei eine Komplettlösung mit Glasfaser tatsächlich die teuerste Variante. Die billigste Variante wäre eine Versorgung über WLAN, doch diese Technik ist laut Brandl nicht zukunftsfähig. Er schlug vor, Glasfaserkabel mit Hybridtechnologie zu kombinieren.

Die Markträte beschlossen, erneut mit der Telekom Kontakt aufzunehmen. Sollte sie sich nicht zu Maßnahmen bereit erklären, will sich die Verwaltung umgehend um Alternativlösungen kümmern.
27.1.2010
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