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Dritter Anlauf in Berlin

Kegler des ASV Neumarkt sind erneut nur Außenseiter
 Dritter Anlauf in Berlin
NEUMARKT (jw) - Erneut das große Hoffen auf die ersten Auswärtspunkte in dieser Saison: Im zweiten Auswärtsspiel in Folge versuchen die Kegler des ASV Neumarkt am Samstag, 6. Februar, in der 2. Bundesliga Ost erneut den großen Befreiungsschlag. In der Bundeshauptstadt Berlin soll es im dritten Anlauf endlich klappen.

Der ASV trifft um 13 Uhr im Heimstadion des Fußball-Zweitligisten Union Berlin im Stadtteil Köpenick auf den SKC Kleeblatt Berlin.

Begleitet von einer Schar treuer Fans fliegt der Neumarkter Tross am Vormittag in die Bundeshauptstadt und will dort für die große Überraschung des fünftletzten Spieltages in der zweithöchsten deutschen Spielklasse sorgen.

Der ASV steht mitten im Abstiegskampf. In der ausgeglichenen Liga kämpfen nun schon acht von zehn Teams um den Klassenerhalt. Neumarkt steht momentan mit 12:14 Punkten noch auf Rang fünf, aber nur mit zwei Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Sieg wäre «halbe Miete»

Eine erneute Niederlage würde die Situation weiter verschärfen, dagegen wäre ein Sieg auf fremder Bahn «die halbe Miete» zum Klassenerhalt.

Doch auch beim SKC Kleeblatt Berlin dürfte die Anspannung steigen. Wer jetzt, in der entscheidenden Saisonphase, zuhause stolpert, kann sich fast schon verabschieden. Auch der Gastgeber ist noch lange nicht aus dem Schneider. Die Berliner stehen direkt vor den Neumarktern auf Rang vier, haben zwei Punkte mehr auf ihren Konto. Also darf man wieder einmal ein Duell auf Biegen und Brechen erwarten.

Und wieder einmal ist der in der Fremde bisher sieglose ASV nur Außenseiter. Die Berliner haben in dieser Spielrunde noch kein Heimspiel verloren. Mit einem Heimschnitt von 5407 Kegel auf ihren harten Bahnen ließen sie noch keinem Gast eine Chance.

Alle Mann an Bord

ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger glaubt dennoch an seine Mannschaft: «Wir haben noch lange nicht aufgegeben. Irgendwann bricht jede Negativserie.»

Der ASV spielt in seiner Stammbesetzung: Kapitän Jürgen Weinberger, Sportwart Günter Bittner, Christian Robold, Jens Waldhauer, Markus Halbritter, Zdenek Kovac und Josef Kobras wollen im dritten Anlauf in der Bundeshauptstadt endlich punkten.

Nachdem man zum Saisonauftakt beim Lokalrivalen Semper Berlin unglücklich mit sechs Kegel den Kürzeren zog und in der Vorsaison bei Kleeblatt Berlin einen sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen gegeben hat, will man es nun besser machen. Dazu bedarf es aber eines «Traumtages». Cornelius Altenberger ist wie immer zuversichtlich: «Wir sind gerüstet und werden alles geben.»
5.2.2010
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