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Bayern-Gipfel auf der ASV-Bahn |
| Neumarkter Kegler empfangen in der 2. Bundesliga Ost den ESV Schweinfurt |
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NEUMARKT (jw) - Start in die entscheidende Phase in der 2. Bundesliga Ost: Für die Kegler des ASV Neumarkt geht es im Kampf um den Klassenerhalt schon um alles oder nichts. Ein Heimsieg gegen den ESV Schweinfurt im Bayern-Gipfel ist Pflicht (Samstag, 13 Uhr).
Vier Spieltage vor Saisonschluss stehen die Gastgeber in der zweithöchsten deutschen Spielklasse enorm unter Druck, wollen sie ihr Saisonziel erreichen. In den noch ausstehenden zwei Heimspielen brauchen sie zwei Siege, um dem Abstieg sicher zu entgehen.
Zwei Endspiele
Das erste dieser beiden «Endspiele» steigt gegen den Aufsteiger Schweinfurt. Dank des Punktgewinns in Berlin können die Neumarkter ihr Ziel aus eigener Kraft erreichen. Die Vorzeichen stehen gut, doch eine Heimniederlage würde die Situation dramatisch verschärfen.
Momentan steht der ASV mit 13:15 Punkten zwar auf Rang fünf in der Tabelle, hat aber nur drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
Mit Schweinfurt erwartet der ASV freilich eine enorm starke Auswärtsmannschaft (bereits zwei Siege auf fremder Bahn). Bekannt aus früheren Duellen in niedrigeren Ligen weiß Neumarkt um die Spielstärke der Unterfranken. Kapitän Jürgen Weinberger: «Die ASV-Bahn liegt den Schweinfurtern. Als Aufsteiger spielen sie eine nicht unerwartet starke Saison. Deshalb stehen sie auch auf Rang drei in der Tabelle und sind die stärkste bayerische Mannschaft in dieser Liga.»
Für die Gäste geht es um nichts mehr. Sie haben mit 16:12 Punkten ein positives Konto und haben weder etwas mit der Aufstiegs- noch Abstiegsfrage zu tun. Das könnte auch für seine Truppe zur Gefahr werden, so Weinberger, denn «ohne Druck spielt sich’s leichter».
Remis gab Auftrieb
Das ASV-Lager ist freilich zuversichtlich. Weinberger: «Wir vertrauen auf die Heimstärke und die Unterstützung der zahlreichen Fans im Rücken. Diese Fankulisse könnte zum Zünglein an der Waage werden. Helfen wird uns auch der Punkt in Berlin, der für uns wie ein Sieg war. Sowas gibt Auftrieb.» ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger hofft: «Die Bude muss kochen.»
Der ASV hat für diese hochbrisante und vorentscheidende Begegnung alle Mann an Bord. Die Verletzungen der beiden tragenden Säulen im ASV-Spiel, Jürgen Weinberger und Zdenek Kovac, sind gut auskuriert, und auch Markus Halbritter, endlich beschwerdefrei, läuft zu alter Form auf.
Das ASV-Team wird daher wieder in seine alte Startreihenfolge zurückkehren. Kapitän Jürgen Weinberger und Sportwart Günter Bittner bilden die Startachse, Christian Robold und Jens Waldhauer starten im Mittelabschnitt, Markus Halbritter und Zdenek Kovac im Schlusspaar. Josef Kobras ist Einwechselmann. |
| 26.2.2010 |
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