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In prekärer Lage |
| Gegen Schweinfurt verloren: ASV-Kegler bangen |
| In prekärer Lage |
NEUMARKT (jw) - Die Lage ist prekär: Die Kegler des ASV Neumarkt müssen nach der 5709:5778-Heimniederlage gegen den ESV Schweinfurt in der 2. Bundesliga Ost weiter um den Klassenerhalt bangen.
Kapitän Jürgen Weinberger: «Es ist zum Haareraufen. Trotz einer guten Teamleistung konnten wir die große Chance nicht nutzen, uns im Kampf gegen den Abstieg Luft zu verschaffen.»
Drei Spieltage vor Saisonschluss liegt der ASV zwar mit 13:17 Punkten auf Rang sechs und hat noch drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Weinberger: «Das Prekäre an der Situation: Wir sind auf fremder Bahn in dieser Saison noch sieglos, und im Restprogramm haben wir ausgerechnet noch zwei Auswärtspartien.»
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Weinberger erwartet ein «Kopf-an-Kopf-Rennen» um den Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse bis zum Schluss. Fünf Teams kämpfen um drei freie Plätze für die nächste Spielrunde.
Bereits am Samstag, 13 Uhr, steigt für die Neumarkter das nächste Endspiel um den Klassenerhalt: Die ASV-Kegler reisen nach Engelsdorf (Leipzig) und nehmen dort einen erneuten Anlauf, die ersten beiden Auswärtspunkte zu ergattern. Es ist das Duell zweier direkter Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Der KSV Engelsdorf liegt hinter dem ASV mit drei Zählern Rückstand auf Platz zehn in der Tabelle.
Weinberger: «In diesem Match geht es für beide Teams um alles oder nichts.»
Vor zahlreichen Fans und großer Zuschauerkulisse machten die Neumarkter gegen Schweinfurt ein prima Spiel, doch der Gast aus Unterfranken kam bestens auf der ASV-Anlage zurecht und bewies, dass er stärkste bayerische Kraft in der Liga ist. Bester ASV-Akteur war Markus Halbritter mit hervorragenden 1004 Holz, gefolgt von Kapitän Jürgen Weinberger (969), Zdenek Kovac (955), Sportwart Günter Bittner (946 Holz), Jens Waldhauer (934) und Christian Robold (901).
Die Vorentscheidung fiel bereits in der Startpaarung. Während Kapitän Jürgen Weinberger (969:972) seinen Gegner in Schach hielt, war sein Partner Christian Robold (901:1045) gegen den stärksten und überragenden Gästespieler chancenlos. Weinberger machte zwar ein gutes Spiel, doch er blieb zum ersten Mal in dieser Saison auf der ASV-Anlage unter der Traummarke von 1000 Holz, was ihm keiner zum Vorwurf machte. Robold blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Satte 147 Holz Rückstand ließen die Hoffnungen im ASV-Lager frühzeitig sinken. Auch in der Mittelpaarung konnte der ASV keinen Boden gutmachen. Günter Bittner (946:955) und Jens Waldhauer (934:934) lieferten eine gute Partie, doch der Rückstand erhöhte sich geringfügig.
156 Zähler aufzuholen gegen einen starken Gegner wie den ESV Schweinfurt, der auf der ASV-Anlage bestens zurechtkam, war unmöglich. Dennoch probierte die ASV-Schlusspaarung alles. Markus Halbritter und Zdenek Kovac ließen sich nicht hängen, im Gegenteil. Unverdrossen kämpften sie um jedes Holz und um Ergebniskorrektur, was auch gelang.
Markus Halbritter zeigte ein Klassespiel. Mit 1004 Holz durchbrach er diesmal die Schallmauer und deklassierte seinen Kontrahenten (1004:922). Auch Zdenek Kovac agierte stark und rang seinen Gegner nieder (955:950). Aber es reichte nicht. Der Rückstand war zu groß. 69 Kegel fehlten in der Endabrechnung.
Enttäuschung im ASV-Lager. Abteilungsleiter Cornelius Altenberger: «Positiv ist, dass die Moral in unserem Team stimmt. Deshalb glaube ich an die Rettung. Mit dieser Einstellung werden wir es schaffen.» |
| 2.3.2010 |
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